"Es scheint, als seien Künstlerinnen wie durch Zauberhand aus der Kunstgeschichte verschwunden." deutschlandfunk kultur

Aber wir zeigen sie. Für Sie haben wir uns aber auf die Suche nach Künstlerinnen gemacht. Und das war gar nicht so einfach... Hier präsentieren wir Ihnen nun eine Zusammenstellung bei Bildergipfel neu aufgenommener Künstlerinnen und ihrer Bilder.

AKTION Noch bis 31.12.2021. Für jedes Bild, das Sie von einer Künstlerin bei uns kaufen, zahlen wir 10 % des Preises als Spende an Vereine*, die Künstlerinnen unterstützen.

Filmtipp: Die ARTE-Doku "Lost Women Art - Ein vergessenes Stück Kunstgeschichte". Diesen und weitere Links zum Thema finden Sie weiter unten.
Und auch unsere Geschichte zum *.


Berthe Morisot (*1841)

Sie war in ihrer Zeit erfolgreicher und bekannter als die heute weltberühmten und hochgehandelten Impressionisten Monet und Co. Berthe Morisot geriet aber nach ihrem Tod im März 1895 in Paris schnell in Vergessenheit. Einem breiten Publikum wurde sie erst wieder nach über 100 Jahren bekannt.







Suzanne Valadon (* 1865)

Die autodidaktische Malerin Suzanne Valadon schuf ein bedeutendes selbstständiges Werk im Kreis der französischen Avantgarde um 1900. Sie war eine schillernde Persönlichkeit, die ein bohèmehaftes Leben auf dem Pariser Montmartre führte, als Zirkusartistin und Malermodell von  Renoir, Toulouse-Lautrec und anderen. Sie war eine der berühmtesten Malerinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.





Alexandra Exter (*1882)

Alexandra Exter war eine russische, unglaublich vielseitige Künstlerin. Neben der Malerei war sie auch Buchillustratorin, zeichnete Entwürfe für Kostüme und Bühnenbilder, Theater, Ballett und Film.
Exter liebt satte Farben und experimentiert mit der Dynamik, dem Rhythmus, den Wesensmerkmalen von Farbtönen.


 




Marianne von Werefkin (*1860)

Die russische Malerin Marianne von Werefkin war eine herausragende Figur des Expressionismus. Und das, obwohl sie viele Jahre verzichtet hatte zu Malen - wegen eines Mannes. Für Jawlensky. Doch 1922 schrieb sie: „Von nun an beginnt für mich ein neues Leben.“
Die Künstlerin, die von sich sagte: „Die Farbe beisst mich ans Herz“, schuf ein bedeutendes Spätwerk.



 



 Zur Jahrhundertwende mussten Frauen kämpfen, in Kunsthochschulen aufgenommen zu werden: Paris (...) Berlin (...), Wien 1920.

Von Aktzeichenkursen waren die Künstlerinnen natürlich ausgeschlossen. Das erklärt, warum es auffallend viele Kinderbilder in der Malerei von Frauen gibt.


Nicht weil ihnen das Thema besonders liegen würde, sondern weil die aufregende Welt der Erotik, mit deren Motiven die männlichen Künstler berühmt wurden, den Frauen verschlossen blieb.



Ida Gerhardi (*1862)

Abgestossen von der wilhelminischen Enge Münchens, zog es die „Impressionistin“ Ida Gerhardi 1891 nach Paris, wo sie mehr als 20 Jahre bleiben sollte. Sie studierte an der Académie Colarossi, einer Privatschule, die vor allem bei jungen Frauen beliebt war. Die staatliche Akademie war für Frauen kaum zugänglich.

In Paris zählte Auguste Rodin zu ihren Freunden. Sie wird zu den sogenannten "Malweibern" von Paris gezählt. Mit ihrer Zimmernachbarin, Käthe Kollwitz, zog sie durch die nächtlichen Bars von Montparnasse und zeichnete und malte direkt vor Ort.







Eva Gonzalès (*1849)

Da Frauen die staatlichen Kunstakademien bis Ende des 19. Jahrhunderts verwehrt war, studierte Gonzalès bei Charles Chaplin, der ausschliesslich Frauen unterrichtete. Sie stellte schon bald im Pariser Salon aus.
Die Freundschaft mit Manet beeinflusste ihre Malerei, doch bald entwickelte sie einen eigenen Stil und ihre Bilder wurden zunehmend farbiger.
Eva Gonzalès starb mit 36 Jahren am 5. Mai 1883 kurz nach der Geburt eines Sohnes.