Das Mohnfeld hing 1874 in der ersten Impressionisten-Ausstellung
Monet malte das Bild 1873 in Argenteuil an der Seine, wo er von 1871 bis 1878 lebte. Ein Jahr später war es in Paris zu sehen, in derselben Ausstellung, aus der heraus der Impressionismus seinen Namen bekam.
Gezeigt wurde dort auch Impression, Sonnenaufgang. Nach dessen Titel taufte der Kritiker Louis Leroy die Gruppe spöttisch „Impressionisten", und der Spottname blieb.
Zwei Paare, ein Hang, kein Weg
Durch das Feld gehen zwei Figurenpaare, jeweils eine Frau mit einem Kind: eines oben am Hang, klein und fast im Gras verschwindend, das andere unten im Vordergrund, deutlich größer.
Einen Weg gibt es nicht. Die beiden Paare markieren die Tiefe des Raums allein durch ihre Größe, und weil das obere Paar dabei fast verschwindet, wirkt das Feld weiter, als es ist.
Die Mohnblüten sind nicht einzeln gemalt, sondern als lose rote Tupfer gesetzt, dichter im Vordergrund und spärlicher nach hinten. Aus der Nähe sieht man Farbflecken, aus einigen Metern Abstand ein Feld.
Wann und wo hat Monet das Mohnfeld gemalt?
1873 in Argenteuil an der Seine, wo Monet von 1871 bis 1878 lebte. 1874 war das Bild in der ersten gemeinsamen Ausstellung der Impressionisten in Paris zu sehen.
Wer sind die Figuren im Mohnfeld?
Zwei Paare aus je einer Frau und einem Kind, eines oben am Hang und eines im Vordergrund. Sie geben dem Bild seine Tiefe.