Jan Vermeer van Delft - Kunstdrucke und Wandbilder in Museumsqualität
Von Jan Vermeer (1632–1675) sind nur rund 35 Gemälde erhalten – Zeitgenossen brachten es auf Hunderte. Er arbeitete außergewöhnlich langsam, und nach seinem Tod geriet er für fast zwei Jahrhunderte in Vergessenheit.
Bei Bildergipfel finden Sie seine Motive als Kunstdruck, gefertigt in Ihrer Wunschgröße auf Hahnemühle-Papier oder Leinwand.
- Getauft
- Oktober 1632 in Delft
- Begraben
- Dezember 1675 in Delft
- Kunstrichtung
- Barock, niederländisches Goldenes Zeitalter
- Gattung
- Interieurs mit Figuren, zwei Stadtansichten
- Erhaltenes Werk
- rund 35 Gemälde
- Zunft
- Mitglied der Delfter Lukasgilde ab 1653
- Werke unter anderem in
- Mauritshuis Den Haag, Rijksmuseum Amsterdam, Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie Alte Meister Dresden, Louvre Paris
Die bekanntesten Bilder von Jan Vermeer
Dahinter steht jeweils das Museum, in dem das Original hängt:
- Das Mädchen mit dem Perlenohrring – Mauritshuis, Den Haag
- Dienstmagd mit Milchkrug – Rijksmuseum, Amsterdam
- Die Malkunst – Kunsthistorisches Museum, Wien
- Ansicht der Stadt Delft – Mauritshuis, Den Haag
- Briefleserin am offenen Fenster – Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden
- Die Spitzenklöpplerin und Der Astronom – Louvre, Paris
- Der Geograph – Städel Museum, Frankfurt am Main
Ein Maler, den fast zwei Jahrhunderte lang niemand kannte
Vermeer verbrachte sein ganzes Leben in Delft, wurde dort 1632 getauft, trat 1653 in die Lukasgilde ein und starb 1675. 1653 heiratete er Catharina Bolnes aus einer angesehenen katholischen Familie in Gouda; er selbst stammte aus protestantischem Elternhaus und trat vermutlich zu diesem Zeitpunkt zum Katholizismus über.
Nach seinem Tod verschwand sein Name. Erst der französische Kunstkritiker Théophile Thoré-Bürger stieß 1842 auf einer Reise durch die Niederlande auf die „Ansicht der Stadt Delft" und begann nachzuforschen, wer dieser unbekannte Maler war. 1866 veröffentlichte er ein Verzeichnis der ihm bekannten Werke.
Erst dadurch wurde Vermeer wieder ein Begriff. Alles, was heute über ihn bekannt ist, geht auf diese Wiederentdeckung zurück.
Licht, das von links kommt
Wer mehrere Vermeer-Bilder nebeneinander sieht, erkennt das Muster sofort: ein Raum, ein Fenster an der linken Wand, eine oder zwei Personen bei einer alltäglichen Beschäftigung. Es wird ein Brief gelesen, Milch eingegossen, ein Instrument gestimmt.
Das Besondere liegt darin, wie das Licht durch diese Räume geht. Vermeer setzt kleine helle Punkte auf Kanten, Brotkrusten und Perlen, sodass die Oberflächen aufzublitzen scheinen. Vermutet wird, dass er dabei mit einer Camera obscura arbeitete, einem optischen Gerät, das ein Abbild der beleuchteten Umgebung auf eine Fläche wirft. Belegt ist das nicht, aber der Umgang mit Unschärfe und Lichtreflexen spricht dafür.
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Wie viele Bilder von Vermeer gibt es?
Nur rund 35. Die genaue Zahl schwankt je nach Zuschreibung zwischen 34 und 37. Vermeer arbeitete sehr langsam, während Zeitgenossen Hunderte von Bildern malten.
Wo hängt das Mädchen mit dem Perlenohrring?
Im Mauritshuis in Den Haag. Dort hängt auch die „Ansicht der Stadt Delft".
Hat Vermeer eine Camera obscura benutzt?
Das ist eine Vermutung, kein Beleg. Sein Umgang mit Unschärfe und Lichtreflexen spricht dafür, ein Nachweis fehlt aber.
Warum war Vermeer so lange unbekannt?
Nach seinem Tod 1675 geriet er in Vergessenheit. Erst der französische Kritiker Théophile Thoré-Bürger machte ihn wieder bekannt und veröffentlichte 1866 ein Verzeichnis seiner Werke.
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