Das Werk von Max Liebermann (orangee Bilder, in Super-Hochformat)

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Liebermann, Max

Max Liebermann geboren 20.Juli 1847 in Berlin - gestorben 18. Februar 1935

AKTUELLER AUSSTELLUNGSTIPP: Die Kunsthalle Bremen zeigt vom 22.10.2016 - 26.2.2017 die Ausstellung "Vom Freizeitvergnügen zum modernen Sport". Diese Ausstellung untersucht erstmals Max Liebermanns Blick auf Sport und Bewegung. Ausgewählte Werke von Edgar Degas, Édouard Manet und Toulouse-Lautrec zeigen seine Inspiration durch die berühmten französischen Impressionisten.

Der deutsche Maler und Graphiker Max Liebermann war Hauptvertreter des deutschen Impressionismus. Gefördert durch den Berliner Maler Karl Steffeck begann er 1868 sein Kunststudium in Weimar. Erste Reisen führten Max Liebermann ab 1872 nach Holland. Hier versuchte er sich am Nordseestrand als Freiluftmaler. Auffallend damals die schlichte Darstellung des Menschen. Ab 1873 ging Max Liebermann für einige Jahre nach Paris, wo er intensiv die "Schule von Barbizon" studierte. Seine Versuche mit den französischen Impressionisten, vor allem Édouard Manet, in Kontakt zu treten, scheiterten an der gegenüber deutschen Künstlern herrschenden Feindseligkeit als Folge des Deutsch-Französischen Krieges (1870/71). Zurückgekehrt nach Berlin und dort als "Elendsmaler" erfolglos, wurde Max Liebermann 1878 von Franz von Lenbach nach München "gelockt". Ein Jahr später beteiligte sich der Künstler an der "3. Internationalen Kunstausstellung", sein einziges eingereichtes Bild löste einen Skandal aus - wegen "Hässlichkeit". Erst zwei Jahre später, 1881, hatte Max Liebermann im "Pariser Salon" einen größeren Erfolg.

Nach gut einem halben Jahrzehnt, 1884, kehrte Max Liebermann nach Berlin zurück. Durch Heirat und Familiengründung wurde die Stadt ihm zur Heimat. Anfänglich hatte der Maler einen schweren Stand gegen die herrschende kaiserlich-akademische Kunstpolitik. Unbekümmert von diesen Anfeindungen hielt Max Liebermann an seinem durch die französischen Impressionisten geprägten Malstil fest, vor allem dem von Claude Monet und Edgar Degas. Es kam beim Künstler zu einer deutlichen Aufhellung seine Malpalette mit gesteigerter Farb- und Lichtintensität. Die typischen „Liebermann’schen Sonnenflecken“ fanden hier schon ihren Weg in sein Werk. Dadurch entstanden hervorragende Bildnisse mit Motiven von "Badenden Knaben" und "Reitern am Strand".

1892 gründete Max Liebermann gemeinsam mit Walter Leistikow die Malervereinigung "XI". Aus dieser ging sechs Jahre später, 1898, die erfolgreiche "Berliner Secesson" hervor. Als deren Präsident und bedeutendster deutscher Impressionist zog Liebermann weitere fortschrittliche Künstler wie Louis Corinth und Max Slevogt nach Berlin. 1914 erfolgte der Rückzug Max Liebermanns auf sein Anwesen in Berlin-Wannsee. Müde und enttäuscht aufgrund der Unzufriedenheit innerhalb der "Berliner Secession" malte er nun farbsatte Bilder von seinem Garten und Landhaus und hielt dabei konsequent am impressionistischen Stilideal fest. Aus Protest gegen die Machtübernahme der Nationalsozialisten legte Max Liebermann 1933, zwei Jahre vor seinem Tod, die Ehrenpräsidentschaft der "Preußischen Akademie der Künste" nieder.

Text © Jürgen Banse, 2015

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