Das Werk von Carl Grossberg (in Quadratisch)

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Grossberg, Carl

Carl Grossberg (eigentl. Carl Grandmontagne) geboren 6.September 1894 in Wuppertal-Elberfeld -gestorben 19.10.1940 in Compiègne bei Laon  

Der deutsche Maler Carl Grossberg war ein Vertreter der Neuen Sachlichkeit: einer Kunstrichtung, die sich als Antwort auf die Formenrevolte des Expressionismus und den abstrakten Kubismus entwickelte. Hauptvertreter der Neuen Sachlichkeit waren die Maler Otto Dix (1891-1969), Christian Schad (1894-1982) und Franz Raziwill (1895-1983).

Carl Grossberg studierte zunächst in Aachen und Darmstadt Architektur bevor er in den Jahren 1919-1921 Schüler von Lyonel Feininger (1871-1956) am Weimarer Bauhaus wurde. Sein Malstil war geprägt von einer nüchternen und sachlich ausgerichteten Formensprache, deren Ziel es war, die Realität der Dinge möglichst objektiv bis ins kleinste Detail wiederzugeben. Carl Grossbergs Motive waren hauptsächlich Industrieanlagen, die, unter Verzicht einer eigenen "Handschrift", stets geprägt waren von einem statisch festgefügten Bildaufbau und einem Gleichgewicht von Flächigkeit und Bildtiefe. Auftraggeber seiner Bilder waren vor allem große Firmen, die eine exakte Wiedergabe ihrer Industriebauten wünschten.

Ende der 20er Jahre "bewohnten" bei Carl Grossberg plötzlich Tiere (Fledermäuse, Affen und Vögel) seine sachlichen Motive wie Maschinenparks und Industriebauten: die sogenannten "Traumbilder" waren entstanden. 1939 wurde Carl Grossberg zur Wehrmacht eingezogen und kam während eines Heimaturlaubes bei einem Autounfall ums Leben.  

Text © Jürgen Banse, 2016

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Carl Grossberg: Maschinensaal
Maschinensaal
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